Dienstag, 20. Dezember 2005

Die Sicherheitssituation aus Sicht des Einbrechers.

Diesen Artikel, den ich noch überarbeite, verkaufe ich inklusive einem Interview und Kurzreportage, bei der ein Foto-Reporter mit mir geht und Schwachstellen in x-beliebigen Häusern mit mir betrachtet und aufzeigt. Ich bitte um Angebote!

Die Sicherheitssituation aus Sicht des Einbrechers.

Wo kann man heute noch einbrechen?
Wohin man schaut, ein Wald verschiedenster Alarmanlagen. Kaum ein Einbrecher kann heute alle Alarmanlagen kennen. Auf den Sicherheitsmessen gibt es hunderte Alarmanlagen. Die neuen EU Staaten und asiatische Tigerstaaten werden wohlhabender und dort entwickeln Ingenieure eigene Alarmanlagen mit eigenen neuen Systemen, die auch in Westeuropa verkauft werden. Freilich kann man auch diese Systeme ausschalten, aber zuerst muß man die Alarmanlage meist teuer kaufen und tage- wenn nicht wochenlang daran herumtüfteln und das bei zig neuen Alarmanlagen.
Wer seine Wohnung nicht absichert ist meistens arm und bei dem kann man höchstens was hineintragen und nichts holen.
Geld hat fast niemand mehr daheim liegen, das ist auf der Bank und wenn ein wenig daheim ist, ist es gut versteckt, denn 70 Prozent der Einwohner Wiens fürchten sich vor Einbrüchen, wurde durch Befragungen eruiert. Früher gab es in Wien vergleichsweise 20 Einbrecher, die jede Woche einen Einbruch begingen, heute gibt es dank verbesserter sozialer Absicherung der Bevölkerung 10 Einbrecher. Dafür haben wir vielleicht 1000 ausländische Einbrecher. Natürlich versteckt jeder daheim sein Geld sehr gut.
Früher war in jeder Wohnung im Nachtkästchen der Schmuck, im Schreibtisch oder hinter der Wäsche die Geldkassette, im Kleiderschrank der teure Pelzmantel, den sich heute kaum mehr eine Frau zu tragen getraut, weil sie von Tierschützern angefeindet würde und sie sogar Gefahr läuft, dass der Pelzmantel angezündet oder mit Säure verätzt wird.
Im Nachtkästchen war früher der Schmuck, heute haben schon sehr viele Haushalte Tresore, die fast nichts mehr kosten.
Früher lagen am Fußboden teure Teppiche, die Spannteppichen gewichen sind. Im Bücherregal waren Brief- und Münzsammlungen. Die liegen heute in Tresoren und oft sind diese in einer Bank.
Tresore sind natürlich auch zu öffnen, aber in den neuen Wohnhäusern leiten die Wände meistens jedes Geräusch des Schneidens, des Bohrens, Hämmerns etc. weiter, so dass das Öffnen der Tresore sehr erschwert wird. Und auch die Vielfalt der Tresore macht es schwer Tresore fast lautlos zu öffnen, weil man bei dieser Art des Öffnens die Mechanik kennen muß.
Die Vielzahl von Arbeitslosen und Pensionisten, die fast immer daheim sind macht den Arbeitsaufwand des Einbrechers beim Auskundschaften der Einbruchsmöglichkeiten sehr, sehr hoch und riskant. Viele Einbrecher sehen sich daher nach Alternativen um. Ich z.B. versuche für Zeitungen zu schreiben und gebe derzeit den besten Singlekatalog Österreichs mit geringen wirtschaftlichen Erfolg heraus und lebe von der Hand im Mund, wie Ihnen die Anzeigenredaktion beim Eingang im Pressehaus Muthgasse verraten kann, weil ich kaum das Geld für Inserate und schon gar nicht für Duckkosten habe.
Schätzungsweise 98 Prozent der Einbrecher begehen Einbrüche aus Not und nicht in erster Linie um sich zu bereichern. Der größte Promoter an Einbrüchen ist die Justiz, die Gefangene für ihre Arbeit in Haft ausbeutet. (Ich arbeitete während der letzten Haft zum Beispiel als schwer Vorbestrafter Einbrecher als Abwäscher in der Kantine des Justizministeriums, die vom Sozialfond der Justizbediensteten betrieben wird, und war Freigänger, so dass ich 3 Wochenende im Monat daheim war und einbrechen gehen hätte können! Dafür bekam ich für einen angeblichen Einbruchsversuch, zu dem mich ein Exmitgefangener „hineintheaterte“ 2 Jahre Haft wegen Rückfalls). Nach der Haft stand ich mit rund 1.000.- € zwar nicht auf der Strasse, aber in einer total abgewohnten Wohnung, in der mir ein „Mitbewohner“ der während der Haft die Miete bezahlen sollte, 850.- €, Schulden auf Telekabel, Internet und Telefon machten, die noch vor Haftende auf 1200.- € mit Mahnspesen und Rechtsanwaltsintervention anwuchsen und bis heute nicht bezahlt sind. Meine Frau ließ sich währen und wegen der Haft scheiden und ich sollte meiner Bank 2000.- € Zinsen bezahlen, weil meine Gattin nach meiner Verhaftung mein Konto um ca. 1000.- € überzog um leben zu können. Allein neue Lebens- und Putzmittel etc. kosteten mich fast die gesamte Rücklage von 1000.- €.
Das ist aber nur mein Schicksal und das jeden anderen Einbrechers oder Kriminellen ist ähnlich dramatisch und fördert neuerliche Einbrüche nach der Haft. Dazu kommt, dass dadurch die Bezeichnung „Krimineller“ zum Ehrentitel avanciert, weil sich der in Haft ausgebeutete Kriminelle an keine Gesetze mehr zu beachten verpflichtet fühlt, den selbst der Gesetzgeber wurde nach den ungeschriebenen Gesetzen der Menschlichkeit und Fairness Krimineller!
Arbeit für Ex-Kriminelle gibt es natürlich bei der heutigen Arbeitslosigkeit kaum, so dass er bald wieder vor der Notwendigkeit steht, neue Einbrüche, oder andere kriminelle Delikte zu begehen.
Aus diesem Grund habe ich die Sicherheitszeitschrift „Öffentliche Unsicherheit“ konzipiert, die schon vor rund 10 Jahren im „ORF“ bei „Schwarz auf Weiß“ von Kurt Tozer vorgestellt wurde, ich fand aber bisher keinen Investor, Teilhaber, Sponsor etc. obwohl ich als ehemaliger KURIER- Anzeigenakquisiteur die Druckkosten von der Sicherheitsbranche allein an Inseraten sicher wieder reinspielen würde. Die Zeitschrift sollte in Trafiken, aber auch wie der „Augustin“ verkauft werden und aus dem Reingewinn sollte Exgefangene der Gehalt ersetzt werden, den die Justiz während der Haft mit fadenscheinigen Argumenten und Gleichgültigkeit veruntreut. Heute gibt es allerdings in Haft wenig Arbeit, obwohl Vorteile an Haftarbeit auf der Hand liegen (Keine blauen Montage, kaum Ausfälle wegen Krankheit, da niemand ins Revier will, stete Anwesenheit, usw.) Dazu weiß die Justizministerin: „Wenn wir die Häftlinge nicht beschäftigen, beschäftigen sie uns.“ Wenn ich unbeschäftigt war, schrieb ich unzählige Beschwerden über den Strafvollzug durch alle Instanzen bis zum Verwaltungsgerichtshof. Und Ähnliches machen sehr viele Gefangene und die diese Beschwerden bearbeitenden Beamten muß der Steuerzahler berappen. Andere schneiden sich aus Frust die Pulsadern auf, schlucken Löffeln etc. Der Steuerzahler bezahlt die Spitalskosten. Solche Kosten durch nicht beschäftigte Gefangene gibt es noch viel mehr. Freilich argumentiert die Justiz, der Gehalt der Gefangenen wird bis auf 10 Prozent für Haftkosten einbehalten, aber wie kommt der Gefangene und die Öffentlichkeit dazu, dass er nach der Haft wieder einbrechen, stehlen, rauben muß, nur weil der Justizvollzug die Häftlinge falsch verwaltet. Zwar machen das fast alle Länder dieser Erde, aber Österreich könnte es sich heute leisten richtig, menschlich und damit auch wirtschaftlich Gefängnisse zu führen, die Gefangene nach der Haft nicht zwingt, wieder kriminell zu werden und den Titel Krimineller als Ehrenbezeichnung zu betrachten..
Viele Leute, die meine Artikeln (vor allem im „Augustin“) lesen, rufen mich unter meinen Tel. Nummern 0699 110 890 80 oder 01/368 45 29 an oder mailen mir unter sewuz@gmx.at um eine Sicherheitsberatung. Deshalb versuche ich ab Jänner 06 auch Sicherheitsprodukte zu verkaufen.

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