Mitarbeiter Sinlekatalog & "Öffentliche Unsicherheit"
Auf Abreißzetteln die ich bei Straßenbahnhaltestellen, Tafeln an den Unis und in der U-Bahnstadtion Spitelau etc. aufklebe, biete ich meinen Singlekatalog um 25.- € an und Gratisinserate für Damen und schrieb dazu, dass ich eine Telefonistin, auch in Heimarbeit, suche.
Für Telefonate zu Leuten, die den Singlekatalog kaufen würden, ist die 21-jährige Theaterwissenschafts- oder Publizistik-Studentin nicht geeignet, weil sie zu viel herumstottert und vermutlich deshalb fast jeder den Kauf ablehnt. Sie meinte daraufhin, was ich mache ist interessant und sie würde gerne irgendwie mitmachen. Ich vereinbarte mit ihr vorerst mündlich, dass sie 50 Prozent vom Gewinn bekommt (also etwa Geschäftspartner ohne Einlage) und sie soll sich das Büro und die Möglichkeiten einmal ansehen und dann entscheiden, ob und was sie mitmachen will. Sie war nett und ich dachte an eine freundschaftliche Kooperation.
Ich gab ihr, meinen zweiten Büroschlüssel, fuhr dann in den 12 Bezirk, weil ich Rassovsky half. Etwa 15 Minuten später besuchte sie ihr Freund mit meiner Einwilligung in meinem Büro und rief mich von dort ganz wichtig an, ich müsste seiner Freundin 50.- € oder so bezahlen, wenn sie schon in meinem Büro arbeitet. Ich hatte dem Mädchen erklärt, dass ich selbst noch nichts verdiene und daher nur etwas bezahlen kann, wenn Geld durch sie reinkommt. Ein hoher Prozentsatz aller Männer sind unnötige Wichtigtuer, die Frauen bevormunden und unterdrücken wollen. Irgendwie verstehe ich die Emanzen deshalb schon.
Ich sagte, seine Freundin Sophie könnte ja wieder gehen, aber ich brauche den Büroschlüssel wieder und hole ihm von ihr in der Herbeckstrasse, wo das Mädchen wohnt. Nein, das wollen sie aus irgendeinem Grund nicht und sie bringen ihm morgen Vormittag. Um etwa 9 Uhr versuchte ich sie anzurufen, aber es war nur die Box eingeschalten und ich bat sie darauf, den Schlüssel alleine zu bringen, weil ich keine Wichtigtuer brauche, denn sie ist großjährig und kann allein entscheiden. Pfarrer Pasterka erzählte ich telefonisch davon und der meinte, jetzt müsste ich die ganze Nacht im Büro verbringen. Ich schlief daheim, aber wenn ich heute Vormittag den Schlüssel nicht bekomme, muss ich mir ein neues Schloss bzw. Zylinder einbauen lassen und das darf der Wichtigtuer bezahlen!
Für Telefonate zu Leuten, die den Singlekatalog kaufen würden, ist die 21-jährige Theaterwissenschafts- oder Publizistik-Studentin nicht geeignet, weil sie zu viel herumstottert und vermutlich deshalb fast jeder den Kauf ablehnt. Sie meinte daraufhin, was ich mache ist interessant und sie würde gerne irgendwie mitmachen. Ich vereinbarte mit ihr vorerst mündlich, dass sie 50 Prozent vom Gewinn bekommt (also etwa Geschäftspartner ohne Einlage) und sie soll sich das Büro und die Möglichkeiten einmal ansehen und dann entscheiden, ob und was sie mitmachen will. Sie war nett und ich dachte an eine freundschaftliche Kooperation.
Ich gab ihr, meinen zweiten Büroschlüssel, fuhr dann in den 12 Bezirk, weil ich Rassovsky half. Etwa 15 Minuten später besuchte sie ihr Freund mit meiner Einwilligung in meinem Büro und rief mich von dort ganz wichtig an, ich müsste seiner Freundin 50.- € oder so bezahlen, wenn sie schon in meinem Büro arbeitet. Ich hatte dem Mädchen erklärt, dass ich selbst noch nichts verdiene und daher nur etwas bezahlen kann, wenn Geld durch sie reinkommt. Ein hoher Prozentsatz aller Männer sind unnötige Wichtigtuer, die Frauen bevormunden und unterdrücken wollen. Irgendwie verstehe ich die Emanzen deshalb schon.
Ich sagte, seine Freundin Sophie könnte ja wieder gehen, aber ich brauche den Büroschlüssel wieder und hole ihm von ihr in der Herbeckstrasse, wo das Mädchen wohnt. Nein, das wollen sie aus irgendeinem Grund nicht und sie bringen ihm morgen Vormittag. Um etwa 9 Uhr versuchte ich sie anzurufen, aber es war nur die Box eingeschalten und ich bat sie darauf, den Schlüssel alleine zu bringen, weil ich keine Wichtigtuer brauche, denn sie ist großjährig und kann allein entscheiden. Pfarrer Pasterka erzählte ich telefonisch davon und der meinte, jetzt müsste ich die ganze Nacht im Büro verbringen. Ich schlief daheim, aber wenn ich heute Vormittag den Schlüssel nicht bekomme, muss ich mir ein neues Schloss bzw. Zylinder einbauen lassen und das darf der Wichtigtuer bezahlen!
SEWUZ - 19. Mai, 09:55