Parteigründung
Ich blende einen Artikel meines Freundes Marcus J. Oswald ein, der auf ein Mail (Er glaubt irrtümlich das war ein Rundschreiben) reagiert.:
FBZÖ: STUMMER WILL AUCH EINE PARTEI GRÜNDEN
Stummer: Bald Parteigründer? (Foto: Marcus J. Oswald)
(Wien, im April 2005) Ernst Walter Stummer, Wiener Original und frisch verlobt, daher voller Tatendrang, will es den aktuellen Parteigründern und -abspaltern gleich machen und ebenso eine politische Partei gründen. Das kündigte er am 17. April 2005 in einem Rundschreiben an, das auch Blaulicht und Graulicht erhielt.
Damit richtet er sich an die Randgruppe der Vorbestraften und Ausgestossenen. Das könnte, wenn es gelingt, eine große Wählerrückholaktion werden. Schließlich werden im Jahr in Österreich 560.000 Anzeigen geschrieben und jährlich über 200.000 Bürger vorbestraft.
Stummer: "Will unzufriedene FPÖ-ler auffangen"
Wie stellt sich der 66-jährige Wiener das vor?
Im Rundbrief schreibt er: "Nachdem die FPÖ vor Jahren durchs Liberale Forum gespalten wurde und jetzt durch die BZÖ, könnte ich in einer neuen politischen Partei (also diesmal in keiner Gefangenengewerkschaft; Stummer gründete 1969 bereits einmal eine solche, Anm. B&G) die FPÖ-ler auffangen, die mit beiden neuen Lagern unzufrieden sind."
Und: "Da die FPÖ die Partei der Gerechten, Anständigen und Ehrlichen ist, könnte ich um die FPÖ-ler werben, die wissen, dass das nicht geht, also die Leute, die mit den Hendelkönnig(en) Rosenstingel und Komplizen, wovon jetzt wieder einer in der JA Simmering sitzt, unsozial, unmoralisch, antiethisch handeln und die vielen anderen, die in der FPÖ vorbestraft sind."
FBZÖ bald in Gründung? Parteifarbe: Weiß
Konkret zu einem Parteinamen meint Stummer: "Die neue Partei könnte heißen: FBZÖ? Meine Parteifarbe könnte weiß sein."
Die Position: "Na, und ethisch steh ich weit über Schüssel, der vielleicht auch Millionen einstreift, was man natürlich nicht sagen darf. Und ethisch stehe ich über Haider, der sich das Bärental schenken ließ und dort angeblich Illegale beschäftigt", so Stummer.
Stummer über seine Intentionen: "Die FPÖ warb vor Jahren um Mitglieder und Rakousky (Kurt Rakousky, ein Freund Stummers, Anm. B&G) wollte Mitglied werden. Aber dann sagte er: Ich werde lieber kein Mitglied, so wie die auf die Vorbestraften losgehen."
Vorbestrafte als Mitglieder
"Meine Mitglieder: Vorbestrafte und deren Angehörige, die durch Vorstrafen geschädigt sind und die, wenn der Gatte, Sohn etc. in Haft sind, in Armut gleiten, weil die Justiz den Gehalt für den Inhaftierten selbst einzieht und nichts macht, dass der Inhaftierte Geld für seine Familie hat und durch Straftaten in Armut Gefallene soweit unterstützt werden, dass die Not des Geschädigten gelindert bis beseitigt wird."
"Meine Mitglieder sind durch die Justiz Ausgebeutete und durch "Verfahrenshilfe“ geschädigte Bürger. Meine Partei stünde auch gegen Blutrichter, die 3 Mal hintereinander Höchststrafen verteilen. (Im speziellen Fall Richter Johannes Jilke vom Landesgericht Wien, Anm. B&G)"
Stummer: "Durch Spaßeffekt wäre Einzug ins Parlament möglich"
Über seine Aussichten meint Stummer: "Zum derzeitigen Zeitpunkt könnte ich mir sogar vorstellen, dass meine Partei in der Öffentlichkeit durch den Spaßeffekt so viel Sympathie hat, dass sie ins Parlament einziehen könnte."
Marcus J. Oswald
MARCUS J. OSWALD - 17. APR, 13:17
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FBZÖ: STUMMER WILL AUCH EINE PARTEI GRÜNDEN
Stummer: Bald Parteigründer? (Foto: Marcus J. Oswald)
(Wien, im April 2005) Ernst Walter Stummer, Wiener Original und frisch verlobt, daher voller Tatendrang, will es den aktuellen Parteigründern und -abspaltern gleich machen und ebenso eine politische Partei gründen. Das kündigte er am 17. April 2005 in einem Rundschreiben an, das auch Blaulicht und Graulicht erhielt.
Damit richtet er sich an die Randgruppe der Vorbestraften und Ausgestossenen. Das könnte, wenn es gelingt, eine große Wählerrückholaktion werden. Schließlich werden im Jahr in Österreich 560.000 Anzeigen geschrieben und jährlich über 200.000 Bürger vorbestraft.
Stummer: "Will unzufriedene FPÖ-ler auffangen"
Wie stellt sich der 66-jährige Wiener das vor?
Im Rundbrief schreibt er: "Nachdem die FPÖ vor Jahren durchs Liberale Forum gespalten wurde und jetzt durch die BZÖ, könnte ich in einer neuen politischen Partei (also diesmal in keiner Gefangenengewerkschaft; Stummer gründete 1969 bereits einmal eine solche, Anm. B&G) die FPÖ-ler auffangen, die mit beiden neuen Lagern unzufrieden sind."
Und: "Da die FPÖ die Partei der Gerechten, Anständigen und Ehrlichen ist, könnte ich um die FPÖ-ler werben, die wissen, dass das nicht geht, also die Leute, die mit den Hendelkönnig(en) Rosenstingel und Komplizen, wovon jetzt wieder einer in der JA Simmering sitzt, unsozial, unmoralisch, antiethisch handeln und die vielen anderen, die in der FPÖ vorbestraft sind."
FBZÖ bald in Gründung? Parteifarbe: Weiß
Konkret zu einem Parteinamen meint Stummer: "Die neue Partei könnte heißen: FBZÖ? Meine Parteifarbe könnte weiß sein."
Die Position: "Na, und ethisch steh ich weit über Schüssel, der vielleicht auch Millionen einstreift, was man natürlich nicht sagen darf. Und ethisch stehe ich über Haider, der sich das Bärental schenken ließ und dort angeblich Illegale beschäftigt", so Stummer.
Stummer über seine Intentionen: "Die FPÖ warb vor Jahren um Mitglieder und Rakousky (Kurt Rakousky, ein Freund Stummers, Anm. B&G) wollte Mitglied werden. Aber dann sagte er: Ich werde lieber kein Mitglied, so wie die auf die Vorbestraften losgehen."
Vorbestrafte als Mitglieder
"Meine Mitglieder: Vorbestrafte und deren Angehörige, die durch Vorstrafen geschädigt sind und die, wenn der Gatte, Sohn etc. in Haft sind, in Armut gleiten, weil die Justiz den Gehalt für den Inhaftierten selbst einzieht und nichts macht, dass der Inhaftierte Geld für seine Familie hat und durch Straftaten in Armut Gefallene soweit unterstützt werden, dass die Not des Geschädigten gelindert bis beseitigt wird."
"Meine Mitglieder sind durch die Justiz Ausgebeutete und durch "Verfahrenshilfe“ geschädigte Bürger. Meine Partei stünde auch gegen Blutrichter, die 3 Mal hintereinander Höchststrafen verteilen. (Im speziellen Fall Richter Johannes Jilke vom Landesgericht Wien, Anm. B&G)"
Stummer: "Durch Spaßeffekt wäre Einzug ins Parlament möglich"
Über seine Aussichten meint Stummer: "Zum derzeitigen Zeitpunkt könnte ich mir sogar vorstellen, dass meine Partei in der Öffentlichkeit durch den Spaßeffekt so viel Sympathie hat, dass sie ins Parlament einziehen könnte."
Marcus J. Oswald
MARCUS J. OSWALD - 17. APR, 13:17
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SEWUZ - 18. Apr, 14:22
Aber gute Satire.